Projekt

Das Projekt untersucht in Produktionen des postmigrantischen Theaters sowie schulischen Integrations- und Inklusions-Konzepten, aufgefasst als „Arenen“ transkultureller Bildung, das „Method Mixing“ im Kontext aktueller migrantischer und postmigrantischer Diskurse. Das Projekt erhebt dieses „Method Mixing“ – aufgefasst als das Konglomerat unterschiedlicher Praktiken, Strategien, Methoden, das in den jeweiligen „Arenen“ im Umgang mit Migration angewendet wird – an Theatern und Schulen im Verlauf von drei Jahren mittels qualitativer Methoden (multi-medial gestützte Ethnographie und leitfadengestützte Interviews). Diese sollen im Projektverlauf im Kontext neuerer Theorie-Perspektiven wie Sound Studies und Material Feminism weiterentwickelt werden. Das Projekt diskutiert seine Ergebnisse fortlaufend in international und interdisziplinär besetzten Method Labs. Projektziel ist die Entwicklung eines innovativen Forschungsinstrumentariums zur Erforschung transkultureller Bildungspraktiken sowie einer für die Praxis verfügbare Toolbox.